Schwarz auf Weiss.


Weissu Bescheid, nech? Ballert wie immer, kracht wie immer, donnert, pfeift, zischt und raucht wie immer, eben ganz genau so, wie sich das für 'n Album Eurer Lieblings-Vollgasrocker aus St. Pauli gehört. Aber vom Sound her NOCH tollererer als bisher.

Songs


1. 'N JOB IN 'NER BANK

(T./M.: Chris Laut)


Im Kühlschrank gähnende Leere,
die Uhr ins Pfandhaus gebracht –
das mit der Rockstar-Karriere
hab' ich mir anders gedacht.

Keinen Sprit mehr im Wagen,
der Strom ist abgestellt,
das Telefon tot seit Tagen –
mit anderen Worten: ich brauch Geld!

Ich bin chronisch pleite,
mein zweiter Name ist "Blank".
Ey, so geht das nicht weiter,
ich brauch' 'n Job –
am besten in 'ner Bank!

Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank!
Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank!
Gebt mir 'nen Job in 'ner Bank!
Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank!

Bei mir gibt’s garnix zu holen,
nee, mir gibt keiner Kredit,
da nützt kein rocken und rollen,
jetzt hilft mir nur noch 'n Hit!

Ich bin chronisch pleite,
ich bin komplett abgebrannt,
ey, so geht das nicht weiter,
ja, nee, ist klar – die Lösung klingt bekannt:

Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank! ...
Her mit der Asche!

Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank ...
Oder vielleicht auf 'm Amt ...
Den Schlüssel zum Geldschrank ...
Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank!

Hungrig und obdachlos! ('N Job in 'ner Bank!)
Bis zum Anschlag blank! ('N Job in 'ner Bank!)
Ich brauch' Asche, Knete, Moos! ('N Job in 'ner Bank!)
Ich brauch' 'n Job in 'ner Bank!

2. ST. PAULI, DU ROCKST

(T./M.: Chris Laut)


Wir rollen durch die Stadt
mit offenem Dach,
der Tag geht und die Meile wird wach.

Der Himmel dunkelblau,
reiß das Radio auf,
wir mögen unseren Rock'n'Roll laut!

Unten an der Elbe
spielt 'ne geile Kapelle,
uh – das Leben ist schön!

Reeperbahn, Elbe,
Landungsbrücken und die Docks –
hey St. Pauli, Du rockst!

Rotlichtviertel, Hafen,
Millerntor und Totenkopf -
hey St. Pauli, Du rockst!

Die Meile liegt flach,
das Stadion wird wach
und 20.000 Fans machen Krach.

Höllenglocken und Schweiß,
die Kugel ist heiß,
wir mögen unseren Fußball braun-weiß!

Freibeuter der Liga,
Weltpokalsiegerbesieger,
uh – das Leben ist schön!

Reeperbahn, Elbe ...

St. Pauli, Rock'n'Roll!

Reeperbahn, Elbe ...


3. ALLES AUF ROT

(T./M.: Chris Laut)


Ich hab' fast alles schon verloren,
ich geh' auf volles Risiko,
setz' alles auf die Liebe:
mein letztes Geld auf Rot ...

Samstag Nacht im Casino,
die Kugel rollt, bis nichts mehr geht –
es ist fünf vor zwölf
und es ist wieder mal alles zu spät.

Die Bank gewinnt, ich verliere,
es läuft nicht mal im Ansatz gut,
'n letzter Blick auf den letzten Chip –
was tun?

Und der Teufel lacht,
der Engel kann's nicht verstehen:
uh, ich will in Flammen untergehen!

Alles auf Rot, volles Risiko,
alles auf die Liebe, alles auf Rot!

Alles auf eine Karte,
ich mach' mein Spiel ein letztes Mal,
und die Glücksgöttin lächelt mir zu -
jetzt ist alles egal!

Und der Engel lacht,
der Teufel kann's nicht verstehen:
uh, ich will in Flammen untergehen!

Alles auf Rot, volles Risiko,
alles auf die Liebe, alles auf Rot!

Nichts geht mehr!

Alles auf Rot, volles Risiko,
alles auf die Liebe, alles auf Rot!


4. MOTORMÄDCHEN

(T./M.: Chris Laut)


Motormädchen, Du scharfes Stück!
Ich seh' Dich an – und das macht "Klick!"
in meinem Kopf und meinem Bauch.
Komplett in schwarzem Leder
und 'nen Sturzhelm hast Du auch ...

Motormädchen, Motormädchen –
komm, steig' auf,
komm, steig' auf!

Motormädchen, Du Vollgasbraut!
Bunte Farben in Deiner Haut.
Stehst nicht auf Schuhe, sondern auf Bikes:
Du bist in meiner Lebenslotterie
der erste Preis!

Motormädchen, Motormädchen –
mein Rücksitz ist noch frei,
der ist noch frei!
Motormädchen, Motormädchen –
mein Rücksitz ist noch frei!

Motormädchen, Du steiler Zahn!
Du machst mich wuschig,
wie's sonst keine kann!
Riechst nicht nach Veilchen,
sondern nach Sprit,
Du stellst mir den Vergaser ein,
das ist echt der Hit!

Motormädchen, Motormädchen –
mein Rücksitz ist noch frei!

Abfahrt!

Motormädchen, Motormädchen –
komm, fahr mit,
ich nehm' Dich mit!
Motormädchen, Motormädchen –
steig auf, ich nehm' Dich mit,
ich nehm' Dich mit!


6. HEUL DEN MOND AN

(T./M.: Chris Laut)


Zu müde zum Schlafen,
zu hungrig zum Essen -
und Du fragst mich, wie's mir geht.
Zu durstig zum Trinken,
hab' meinen Namen vergessen,
und das mit den Flöhen ist echt 'n Problem.

Mir juckt das Fell
und meine Zähne werden länger,
hey, ich kann mit der Nase sehen.
Ich höre immer besser,
die Klamotten werden enger
und ich kann vor Kraft kaum noch gehen.

Doch das ist alles nicht so wichtig,
es ist Mitternacht,
und ich bin verrückt nach Dir,
wenn der Vollmond lacht!

Ich heul den Mond an für Dich!
Die ganze Nacht
heul ich den Mond an für Dich!

Ich hab' Dich geküsst,
dann hast Du mich gebissen
im ersten Augenblick tat's noch weh.
Jetzt trag' ich 'n Halsband,
heb' das Bein zum Pissen,
und ich dachte, Du wärst 'ne gute Fee.

Oh, ich hab' Dir längst verziehen,
denn es ist Mitternacht,
und ich bin verrückt nach Dir,
wenn der Vollmond lacht!

Ich heul ...

Ich sitz auf meinem Arsch,
den Kopf in der Luft,
ich heul den Mond an für Dich!
Ich kann Dich nicht sehen,
doch ich riech' Deinen Duft,
ich heul den Mond an für Dich!

Ich heul ...


7. SO VIELE FRAGEN

(T./M.: Chris Laut)


Also, wenn Schwimmen schlank macht,
warum sind Wale so dick?
Und wenn das Taxi rückwärts fährt,
krieg ich die Knete zurück?
Und tuts das Fernlicht
bei Lichtgeschwindigkeit?
Passen die Schuhe
zu Deinem neuen Kleid?

So viele Fragen - und keine Antwort!
Ich kann's nicht sagen –
ich weiß das nicht.

Warum braucht man Termine
bei 'nem Hellseher?
Das Ei oder die Henne –
was kam da bloß zuerst?
Und brennt im Kühlschrank
eigentlich immer Licht?
Ob Du zu dick bist?
Da sag' ich lieber nix!

So viele Fragen - und keine Antwort!
Ich kann's nicht sagen –
ich weiß das nicht.
Zu viele Fragen – und keine Ahnung!
Ich kann's nicht sagen –
ich weiß das nicht.

Schuhe, Haare, Kleider –
warum fragst Du mich?
Bin kein Schuster und kein Schneider,
ich weiß das doch nicht!
Frag' Deine Freundin
oder Deinen Friseur –
Schatz, ich hab' Dich wirklich lieb,
doch ich kann nicht mehr ...

Was'n das für 'ne Rechnung hier?
Nagelstudio???

Ich k-k-k-k-k-k-kann's nicht sagen:
So viele Fragen ...
... ich weiß das doch nicht!


12. WILLST DU ROCKEN

(T./M.: Chris Laut)


Das Wetter ist beschissen,
und Du weißt nicht, was das soll,
Dein Konto ist leer,
und Du hättst das lieber voll.

Der Verkehr ist die Hölle
und der Sex nicht so doll.

Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.
Ich sag Dir: Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.

Ja, Dein Job ist der Wahnsinn
und fordert seinen Zoll,
und die Band spielt in Dur,
und Dir wär eher nach Moll.

Oh, der Verkehr ist die Hölle
und der Sex nicht so doll, nee.

Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.
Ich sag Dir: Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.

Uuuh, der Verkehr ist die Hölle
und der Sex nicht so doll, nicht so doll.

Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.
Ich sag Dir: Baby, willst Du rocken,
such Dir einen, der rollt.


13. WAS DER DOKTOR MIR VERSCHRIEBEN HAT

(T./M.: Chris Laut)


Du bist so süß, Du siehst aus
wie ’n Engel, wenn Du schläfst.
Du bist so zart wie ’ne Fee,
wenn Du Dich im Traum rumdrehst.

Doch machst Du die Augen auf,
sieht das ganz anders aus –
und kleine Hörner wachsen
aus Deiner Kopfhaut raus.

Hey, kleiner Engel,
Du bist ganz nach meinem Geschmack.
ich will ’nen Riesenhappen
von dem, was Du zu geben hast.

Hey, kleiner Teufel,
komm, leg Deine Hörner ab.
Du bist ganz genau,
was der Doktor mir verschrieben hat!

Du bist so schön, und Du gehst
wie ’ne Göttin, wenn Du gehst.
Du siehst aus wie die Venus,
wenn Du einfach nur so rumstehst.

Doch wenn Du mich so berührst,
sieht das ganz anders aus –
und kleine Hörner wachsen
aus Deiner Kopfhaut raus.

Hey, kleiner Engel ...

Du bist so – horny ...

Hey, kleiner Engel ...

Wo hab' ich denn bloß mein Rezept?


14. WART' AUF DICH

(T./M.: Chris Laut)


Heut’ Nacht hab’ ich geträumt,
Du wärst wieder hier,
und in der Luft liegt sanft
noch der Geruch von Dir.

Ich vermiss Dich, mmhhh, ich vermiss Dich!

Konnten nicht zusammen leben,
getrennt haut’s auch nicht hin,
bin zu blöd, um’s zu kapieren,
wo liegt’n da der Sinn?

Oh, ich weiß nicht, nee, ich weiß nicht!

Was auch immer passiert ist,
ich komm drüber weg,
und wann immer Du mich brauchst,
Du weißt ja, wo ich steck’:

Ich sitz’ hier und wart’ auf Dich!

Kann’s immer noch nicht glauben,
das soll’s gewesen sein,
hab’ versucht, Dein Spiel zu spielen,
hab’s verloren und bin allein.

So'n Albtraum, so’n Albtraum!

Vielleicht wollt’ ich zuviel,
mehr als Du geben kannst,
vielleicht kommst Du zurück
und gibst uns noch ’ne Chance!

Mmhhh, Wunschtraum, ja ja, Wunschtraum!

Was auch immer passiert ist,
ich komm drüber weg,
und wann immer Du mich brauchst,
Du weißt ja, wo ich steck’:

Ich sitz’ hier und wart’ auf Dich!

Oooh, ich sitz’ hier und wart’ auf Dich!


Copyright


© ELBMUSIKVERLAG | Thomas Ritter (GEMA)

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